Ein Tagebuch über die Vorsätze im Januar
(und wie man sie beibehalten kann)

Der erste Monat des Jahres, der Januar, ist nun um. Für den einen verflog er vielleicht wie im Flug, für den anderen hatte dieser Monat gefühlt 100 Tage.

Berühmt und berüchtigt ist der Januar doch dafür, dass man die „neues Jahr neues Glück“ Karte zückt und sich vorgaukelt, dass dieses Jahr alles besser wird. Man wird sich plötzlich gesünder ernähren, sich mehr bewegen und immer vorbildlich für die Klausuren an der Uni vorbereiten. Merkwürdig ist jedoch, dass der Vorsatz ein besserer Mensch zu werden, schon nach zwei Wochen vollkommen in Vergessenheit gerät.

Die Frage ist nur, wieso nimmt man sich jedes Jahr immer wieder die gleichen Vorsätze vor? Sie scheinen nicht wichtig genug zu sein, um es auch nur in die dritte Januarwoche zu schaffen, aber auch nicht so unwichtig um sie sich nicht jedes Jahr auf’s neue vorzunehmen.

Ich wagte einen Selbstversuch und entschied mich, drei Vorsätze zu gestalten, die mit einem Anfangs- und Enddatum geplant wurden. Die begrenzte Zeit sollte die fiese Laune des Vorsatzes etwas lindern, da man nicht „gezwungen“ wird, dies für immer auszuführen. Wenn man sich jedoch daran gewöhnt hat und es einem Spaß macht, kann man seinen Vorsatz natürlich für immer ausleben.

Okay es geht los mit den Vorsätzen vom 01.01. bis zum 31.01.

GOAL ONE – bewusster leben

Ja das hört sich wie aus einem schlechten Selbsthilfelehrbuch an. Fakt ist jedoch, dass man von seiner Umwelt immer weniger wahrnimmt. Man blendet seine Umgebung mit Hilfsmitteln aus, hört stattdessen ununterbrochen Musik oder scrollt nonstop durch Instagram durch und die Menschen und Landschaften um einen herum verschwimmen in eine nicht hörbare und sich nur im Hintergrund bewegende Masse.

Daher war der Vorsatz, jeden Morgen und jeden Abend in einem „Five Minute Journal“ seinen Tag zu dokumentieren.
Die Art und Weise wie dieses Ding funktioniert ist, dass man durch eine tägliche Praxis geführt wird. Man wird mit drei Aufforderungen konfrontiert, auf die man reagieren muss:

Wofür bist du dankbar?
Was würde den heutigen Tag großartig machen?
Was ist deine Bestätigung für den heutigen Tag?

Die Fragen lassen jede Menge Raum für die verschiedensten Antworten, die ganz knapp in einem Wort oder auch in einen 15-seitigen Aufsatz ausufern können. Sobald man seine Bestätigung für den Tag erreicht hat, sollte man sein Tagebuch wieder öffnen und die tägliche Praxis beenden, indem man die zwei abendlichen Aufforderungen beantwortet:

Was sind die drei erstaunlichen Dinge, die heute passiert sind?
Wie hättest du den Tag besser machen können?

Die morgendlichen Antworten vielen meist ziemlich oberflächlich aus, da ich meistens schon für eine Tasse Kaffee dankbar bin. Diese Antwort hört sich jedoch nicht immer richtig an. Man sollte jeden Morgen für ganz andere Dinge dankbar sein, die so selbstverständlich sind, dass man sie komplett ausblendet, wie zum Beispiel, dass man ein warmes Bett hatte, dass die Liebsten auch alle wieder aufgewacht sind und jeder der einem am Herzen liegt gesund ist.

GOAL TWO – mindestens 1x am Tag eine Mahlzeit zu Hause zubereiten

Dieser plumpe Vorsatz hat es in sich. Wenn ihr eure Mahlzeiten zu Hause zubereitet, kocht ihr nicht nur automatisch gesünder, da in selbstgekochter Nahrung auch weniger ungesunde Stoffe enthalten sind, ihr sorgt euch automatisch auch um die Umwelt, da weniger Verpackung von den „to go“ Lebensmitteln im Müll landet und schließlich schont ihr auch euren Geldbeutel.

GOAL THREE – Aufzeichnung der Gefühle während des Experiments

Hier sollten lediglich kleine Veränderungen festgehalten werden, wie man sich bei seinen Vorsätzen gefühlt hat. Der Nebeneffekt dabei ist, dass man weiß, was einem die Vorsätze gaben oder auch nicht.
Zudem lernt man sich selbst und seine eigenen Stimmungen viel besser kennen.

Nun ja, ihr wollt nun sicher wissen wie man sich fühlt, wenn man ein Mal im Leben seine Vorsätze gehalten hat?

Großartig. Man fühlt sich, als hätte man das komplette Jahr für sich erobert.

Ein neuer Vorsatz, den ich mir im Februar stelle ist, weiterhin einfach zu erreichende Ziele für jeden Monat zu setzen, um zu sehen, wie lange der Trend mit der Verbesserung seines Selbst noch andauern kann.

Natürlich werden einige Vorsätze nur einen Monat halten, da sie sonst einfach nur nerven. Andere werden jedoch in Routine übergehen, und somit verbessert ihr Stück für Stück in kleinen Schritten nicht nur euer Leben.

 

 


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